International Tuesdays: Missionen in Horizont Europe

Online-Veranstaltung der Universität Paderborn, Dienstag, 24. Januar 2022, 13 bis 14 Uhr

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Bild: Pixabay

Im aktuellen Rahmenprogramm für Forschung- und Innovation – Horizont Europa – wurden die Missionen als neues Förderinstrument eingeführt.

Mit den Missionen sollen große Themen mit hoher gesellschaftlicher Relevanz adressiert werden.

In Anlehnung an die Apollo-Mission in den 60er Jahren sind die Missionen zeitlich klar begrenzte, interdisziplinäre Instrumente für Forschung und Innovation, die einen klaren europäischen Mehrwert erbringen und ehrgeizige, aber realistische Ziele verfolgen.

Die Missionen unterteilen sich in die folgenden fünf Themenbereiche:

  • Anpassung an den Klimawandel, einschließlich gesellschaftlicher Veränderungen;
  • Krebs;
  • Gesunde Ozeane, Meere, Küsten- und Binnengewässer;
  • Klimaneutrale intelligente Städte;
  • Bodengesundheit und Ernährung.

In dieser Veranstaltung soll der neue Förderansatz im Fokus stehen und aufgezeigt werden, welche Beteiligungsmöglichkeiten sich hier für die Wissenschaftler*innen der UPB bieten.

Global Challenges – Sie haben die Lösung?!

Top Down Fördermöglichkeiten in HORIZON Europe

Online Veranstaltung am 17. November 2022, 10 Uhr bis ca. 12 Uhr

Das EU-Forschungsrahmenprogramm bietet vielfältige Möglichkeiten, gemeinsam mit internationalen Partnern Forschungs- und Innovationsprojekte durchzuführen. Unsere Veranstaltung rückt die Themen der europäischen Verbundforschung in den Blickpunkt und gibt einen Überblick über Ausschreibungsthemen, Beteiligungsregeln und das „richtige Lesen“ der Arbeitsprogramme.

Im Rahmen der Veranstaltung werden wir folgende Inhalte vorstellen:

  • Wie orientiere ich mich im Forschungsrahmenprogramm und finde die passende Fördermöglichkeit für mich?
    Struktur, politischer Hintergrund, Konsortialbildung und Vernetzung
  • Cluster – Destination – Topic: wie lese ich ein Arbeitsprogramm?
    Praxisbeispiel anhand eines offenen Calls

Sie richtet sich an erfahrene Wissenschafter*innen (PostDocs, Professor*innen), die sich einen Überblick über die Möglichkeiten der themengebundenen Verbundforschung auf europäischer Ebene verschaffen möchten.

Die Veranstaltung wird als Zoom-Meeting durchgeführt, den Link erhalten Sie vor der Veranstaltung per E-Mail. Anmeldungen sind bis zum 16. November 2022 möglich:

http://eu4owl.de/language/de/anmeldeformular/

Sie haben das Thema, wir haben die Förderung!

Bottom-Up Fördermöglichkeiten in HORIZON Europe

Online Veranstaltung am 27. Oktober 2022, 10 Uhr bis ca. 12 Uhr

Das neue EU-Forschungsrahmenprogramm „HORIZON Europe“ bietet eine Reihe von themenoffenen Fördermöglichkeiten, sowohl Einzelförderung als auch Verbundprojekte sind möglich.

In dieser Veranstaltung werden die themenoffenen Förderformate mit ihren unterschiedlichen Schwerpunkten und Zielen vorgestellt. Sie richtet sich an erfahrene Wissenschafter*innen (PostDocs, Professor*innen), die sich einen Überblick über themenoffene Möglichkeiten der EU-Forschungsförderung verschaffen möchten.

Im Rahmen der Online-Veranstaltung werden folgende Förderlinien vorgestellt:

  • Marie Sklodowska-Curie- Maßnahmen: Doctoral Networks und Postdoctoral Fellowships – für wen sind sie geeignet und was sind die Besonderheiten?
  • European Research Council (ERC): Das europäische Exzellenzprogramm – welche Voraussetzungen müssen Antragsteller*innen mitbringen?
  • European Innovation Council (EIC): Das Programm für Innovation – welche unterschiedlichen Förderschwerpunkte gibt es?

Die Veranstaltung wird als Zoom-Meeting durchgeführt, den Link erhalten Sie vor der Veranstaltung per E-Mail.

Anmeldungen sind leider nicht mehr möglich.

FTZ der TH OWL informiert digital zu den EU-Forschungsförderprogrammen Horizon 2020 und Horizon Europe

Im Zeitraum vom 25. November bis 2. Dezember bietet die TH OWL mehrere einstündige Online-Veranstaltungen zu den Europäischen Forschungsrahmenprogrammen an.

Die Verantwortlichen geben einen Einblick in die EU-Forschungsförderung und berichten über den aktuellen Stand der EU-Programme sowie über relevante Themen wie die Auswirkungen des Brexit. Teilnehmende werden außerdem die Möglichkeit haben, Erfahrungsberichte (‚Lessons learned‘) deutscher und internationaler Referenten über abgeschlossene oder laufende EU-Projekte zu hören sowie ihnen Fragen zu stellen.

Diese Veranstaltungen sind Bestandteil des vom Netzwerk eu4owl durchgeführten Projekts PROGRESS, das aus dem Programm des Landes NRW zur Beteiligung von Hochschulen und Universitätsklinika an EU-Forschungs- und Innovationsförderung finanziert wird.

Weitere Informationen und ein ausführliches Programm finden Sie hier

Umfrage der EU Kommission zu digitaler Bildung

Die Europäische Kommission hat eine Online-Umfrage zum Aktionsplan für digitale Bildung gestartet. Ziel ist es, möglichst viele Erfahrungswerte all jener Bürgerinnen und Bürger, öffentlicher und privater Institutionen und Organisationen zu sammeln, die während der Corona-Pandemie Erfahrungen mit digitalem Lernen sammelten. Die Ergebnisse sollen in den aktualisierten Aktionsplan für digitale Bildung einfließen, den die Kommission im Herbst 2020 veröffentlichen will. Aktuell ist die Umfrage auf Englisch, ab 9. Juli wird sie in allen EU-Sprachen verfügbar sein. Interessierte sind eingeladen, bis zum 4. September 2020 teilzunehmen.

Zur Umfrage

 (Quelle: EUB-Telegramm 13/2020, DLR Projektträger, EU-Büro des BMBF )

Erster Entwurf der Implementierungsstrategie für Horizont Europa veröffentlicht

Im Rahmen der Vorbereitungen für das neue Forschungsrahmenprogramm Horizont Europa (HEU) hat die Europäische Kommission am 30. April 2020 den ersten Entwurf für die Implementierungsstrategie veröffentlicht. Hierin werden die gewünschten Auswirkungen des Programms sowie die Umsetzung der Strategie skizziert. Als Hauptziele werden die Maximierung der Auswirkungen (Impact), die Gewährleistung größerer Transparenz und weiterer Vereinfachung, die Förderung von Synergien mit anderen EU-Programmen sowie Erleichterung des Zugangs durch digitale Transformation und Öffentlichkeitsarbeit genannt. Die Implementierungsstrategie wird im Lauf des Jahres noch weiter ausgearbeitet.  

Zum Strategieentwurf (PDF)

Zur Pressemeldung der Europäischen Kommission 

(Quelle:  EU-Büro des BMBF)

HORIZON 2020: Beteiligung für Nachwuchswissenschaftlerinnen

12.11.2019, 11:00 Uhr bis ca. 13:00 Uhr, Universität Bielefeld, Raum UHG C2-136

Der Anteil weiblicher Antragstellender im EU-Rahmenprogramm Horizon 2020 ist relativ gering, er liegt z.B. an der Uni Bielefeld aktuell bei 20%. Dabei gibt es für Forscherinnen viele attraktive Möglichkeiten, an HORIZON 2020 teilzunehmen und von den Fördermöglichkeiten zu profitieren. 

Um den Anteil antragstellender Wissenschaftlerinnen zu erhöhen, werden in dieser Veranstaltung speziell Frauen angesprochen, sich über Möglichkeiten der Beteiligung zu informieren. Neben einem kurzen Überblick über das Rahmenprogramm HORIZON 2020 wird die Referentin Astrid Schwarzenberger von der Nationalen Kontaktstelle „Frauen in die EU-Forschung“ den Schwerpunkt auf die Themen Netzwerkbildung, Gutachterinnentätigkeit und Lobbyarbeit legen.

Das Programm:

11:00 Uhr: Begrüßung durch das Team EU

11:15 Uhr: Astrid Schwarzenberger (Nationale Kontaktstelle „Frauen in die EU-Forschung“
„Fit für die EU: Ihre Chancen als (Nachwuchs)Wissenschaftlerin im EU Rahmenprogramm“

Ab ca. 13 Uhr: Möglichkeit für Rückfragen und zum Netzwerken bei einem Mittagsimbiss

Eingeladen sind alle jungen Wissenschaftlerinnen der Partnerhochschulen von „eu4owl“. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung bis zum 8. November 2019 per E-Mail an Frau Guth unter 

katharina.guth@uni-bielefeld.de 

Veranstalter: eu4owl (Universität Bielefeld) & NKS Frauen in die EU-Forschung beim EU-Büro des BMBF

HORIZON 2020-Arbeitsprogramm 2018-2020 finalisiert und veröffentlicht

Am 2. Juli 2019 hat die Europäische Kommission die letzte Aktualisierung des Arbeitsprogrammes 2018-2020 von Horizon 2020 veröffentlicht. Mit dieser Aktualisierung erfährt das Arbeitsprogramm nun die inhaltliche Ausformulierung der bisher nur in Überschriften bekannten Topics in 2020 sowie die Hinzufügung weiterer Topics in fast allen Programmbereichen von Horizon 2020.

Mit insgesamt 11 Milliarden Euro erfährt das für Ausschreibungen in 2020 zur Verfügung stehende Budget einen weiteren Aufwuchs gegenüber 2019 (+6,4%) und ist damit das höchste jährliche Budget im laufenden Rahmenprogramm. Inhaltlich bemerkenswert ist die Ausweitung des Piloten zur Lump-Sum-Finanzierung auf Topics in weiteren Programmteilen sowie die Ausgestaltung der finalen Pilotphase des European Innovation Council.

Weitere Informationen:
» Funding & Tenders Portal: Arbeitsprogramm 2018-2020
» Europäische Kommission: Überblick zum aktualisierten Arbeitsprogramm 2018-2020

Weiterer Schritt hin zum nächsten Rahmenprogramm „Horizon Europe“

Das Europäische Parlament hat am 17. April 2019 mit großer Mehrheit für die Annahme einer teilweisen Einigung („Partial Agreement“) über das nächste EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation „Horizon Europe“ (2021-2017) gestimmt.

Die Annahme durch das Europäische Parlament ebnet der Europäischen Kommission den Weg für die Vorbereitungen der Implementierung von „Horizon Europe“. Diese werden in den kommenden Wochen und Monaten insbesondere die strategische Programmplanung, die Etablierung von „Mission Boards“ und Partnerschaften sowie das künftige Model Grant Agreement (MGA) betreffen.

Das „Partial Agreement“ zwischen Europäischem Parlament und Rat der EU umfasst den Verordnungsvorschlag, der auch die Beteiligungsregeln für „Horizon Europe“ enthält, sowie das Spezifische Programm. Der Rat hatte die Übereinkunft mit dem Parlament bereits im Vorfeld bestätigt.

Die budgetäre Ausstattung von „Horizon Europe“ ist aufgrund der Abhängigkeit von der Einigung zum mehrjährigen Finanzrahmen der EU von der Einigung ausgenommen. Das Europäische Parlament fordert ein Budget von 120 Milliarden Euro. Der Vorschlag der Europäischen Kommission sieht dagegen 94,1 Milliarden Euro für „Horizon Europe“ vor.

Weitere Informationen:

Europäisches Parlament: Pressemeldung und Dokumente zu HE

Rat: Pressemeldung und Dokument – HE Verordnung

Rat: Pressemeldung und Dokument – HE Spezifisches Programm

Quelle: KoWi/AiD vom 18.04.2019

Brexit: How universities can prepare for a no-deal scenario

Bis zur Brexit-Frist am 29. März sind es nur noch wenige Wochen und die Möglichkeit eines „no-deal“ Szenarios ist nach wie vor gegeben. Die European University Association  (EUA) hat gemeinsam mit seinen britischen Mitgliedsuniversitäten ein Dokument veröffentlicht, in dem es darum geht, wie sich die Universitäten auf ein Brexit-Szenario ohne Kompromisse vorbereiten können. Das Dokument weist auf die Handlungsfelder der Universitäten hin und zeigt allgemeine Handlungsoptionen auf. 

Das Dokument „Brexit: How universities can prepare for a no-deal scenario“ kann von der EUA Website heruntergeladen werden.