Freiraum für Forschung.NRW – Anschubförderung für nationale und EU-Projektanträge in den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften

Die Fördermaßnahme soll dabei helfen, Fördermittel beispielsweise des Bundes oder aus der EU für NRW zu erschließen. Für Professorinnen und Professoren aus den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften wird durch Freistellung von der Lehre der Freiraum geschaffen, um in leitender Funktion einen gut durchdachten Antrag für ein aussichtsreiches größeres Forschungsvorhaben mit mehreren Partnern zu erarbeiten und sich auf diese Weise im Wettbewerb um Fördermittel besser durchzusetzen. Dafür übernimmt das Land die Kosten für eine Vertretung der Professur bis zu einer Höhe von 50.000 Euro pro Semester.

Bei dieser Fördermöglichkeit gibt es einige Neuerungen im Vergleich zu vorangegangenen Maßnahmen. So sind erstmals auch alle staatlichen Fachhochschulen des Landes zur Antragstellung aufgefordert. Die Anschubförderung soll nicht nur die Erfolgschancen der Antragsteller in weiteren Wettbewerben verbessern, sondern stellt zugleich eine Form der Nachwuchsförderung dar. Die vorgesehene Vertretungsprofessur kann für eine Nachwuchskraft eine Unterstützung auf dem Weg zur eigenen Professur sein.

Forscherinnen und Forscher aus den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften können sich bis zum 1. März 2016 um die Fördermittel bewerben.

Antragsunterlagen und weitere Infos 

Patentieren oder Publizieren?

Umgang mit Forschungsergebnissen in EU-Forschungsprojekten

12.11.2015 – 14:00 bis 16:30, Universität Bielefeld, Raum U7-205
19.11.2015 – 14:00 bis 16:30, Universität Paderborn, Raum Q 1.219

Schon in der Planungsphase eines Forschungsprojektes sollte die Frage nach dem Umgang mit den Ergebnissen gestellt werden.

  • Können die Ergebnisse durch Schutzrechte gesichert werden?
  • Wie und wann soll publiziert werden?
  • Wie gehe ich mit den Forschungsdaten um?

Der Workshop informiert über die wichtigsten Aspekte im Bereich IP, Publikation und Datenmanagement, die Sie während der Antragsphase und der Abwicklung von EU-Projekten beachten müssen. Neben praktischen Hinweisen auf Unterstützungsangebote bieten wir Ihnen die Möglichkeit zum gegenseitigen Austausch und zur Diskussion mit unseren Experten.

Das Programm finden Sie hier.

Bitte melden Sie sich mit dem Online-Anmeldeformular an.

NRW-FIT in Europa: Projektentwicklung und Antragstellung im Thema NMP in Horizont 2020

am 21.09.2015, 10:00-16:30Universität Paderborn, Raum Q 1.101 In der eintägigen Veranstaltung werden die Möglichkeiten der Antragstellung im Programmbereich „Nanotechnologies, Advanced Materials, Biotechnology and Advanced Manufacturing and Processing (NMBP)“ ausführlich vorgestellt. Dabei wird auf die Neuausrichtung von Horizont 2020 eingegangen, das sich anders als die bisherigen EU-Forschungsrahmenprogramme als Rahmenprogramm für Forschung und Innovation versteht. Inhalte des Seminars:

  • Vorstellung des kommenden Arbeitsprogrammes 2016/2017 und der Ausschreibungen 
  • Informationen über Neuerungen in Horizont 2020, z.B. Bedeutung des Impacts, IPR, Open Access
  • Tipps und Tricks zur Antragstellung, insb. Evaluierungskriterien und Begutachtungsverfahren
  • Erfahrungsbericht eines Antragstellers
  • Einführung ins Participant Portal und die Möglichkeiten zur Partnersuche für EU-Projekte

Zielgruppe:

Das eintägige Seminar richtet sich an WissenschaftlerInnen aus Hochschulen, Forschungszentren und Industrie, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in NRW, die beabsichtigen, einen Projektantrag mit Bezug zu NMP in Horizont 2020 zu stellen. Erste Grundkenntnisse zu Horizont 2020 sollten vorhanden sein.

Die Veranstaltungsreihe wird vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen (MIWF NRW) gefördert. Das Seminar wird in Kooperation mit der Zenit GmbH und der Nationale Kontaktstelle Werkstoffe (NKS Werkstoffe) veranstaltet. 

Es wird eine Teilnahmegebühr in Höhe von 50 Euro (Veranstaltungsunterlagen und Verpflegung inklusive, zzgl. MwSt.) im Nachgang der Veranstaltung erhoben. 

Weitere Informationen zur Veranstaltung und Online-Anmeldung 

Mit europäischer Förderung innovativer! Was ist für mein Unternehmen drin?

Donnerstag, 03. September 2015 – 15:30 Uhr, Centrum Industrial IT (CIIT), Lemgo

„Europäische Förderprogramme? Das ist doch nichts für den Mittelstand! Schnell und unkompliziert muss es sein.“ Solchen Aussagen ist man früher oft begegnet.
Das soll mit dem neuen europäischen Forschungsrahmenprogramm anders werden. „Horizon 2020“ ist das weltweit umfangreichste Förderprogramm für Forschung und Innovation. Es beinhaltet neue, zielgerichtete Unterstützungsmaßnahmen gerade für kleine und mittlere Unternehmen (KMU).
Doch es geht nicht nur um Geld. Die Zusammenarbeit auf europäischer Ebene bringt neue Kontakte und öffnet Türen in Netzwerke, die für die Innovationskraft und das internationale Geschäft fruchtbar sind.
Die Veranstaltung stellt in kompakter Weise und mit Praxisbezug die wichtigsten europäischen Förderinstrumente für KMU vor.
Auf dieser Basis werden Sie einschätzen können, ob eine Antragstellung in den vorgestellten Programmen für Ihr Unternehmen in Frage kommt.

Die Veranstaltung wird organisiert vom Netzwerk eu4owl und den IHKn Ostwestfalen und Lippe.

Weitere Informationen und Anmeldung
Ansprechpartnerin:
Jutta Deppe (Hochschule Ostwestfalen-Lippe)
Tel.: 05261 702-5116
E-Mail: jutta.deppe@hs-owl.de

Fördermöglichkeiten für die IKT: Leitmarktwettbewerb IKT.NRW und HORIZONT 2020

Wir laden Sie herzlich ein zu einer Informationsveranstaltung über neue Fördermöglichkeiten im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT). Die Veranstaltung richtet sich an Vertreter und Vertreterinnen aus Wirtschaft und Wissenschaft, die sich einen Überblick über die beiden vorgestellten Förderlinien verschaffen und passende Förderinstrumente identifizieren möchten.

Die Veranstaltung findet statt am
30. Juni 2015,
14.00 Uhr bis ca. 18:00 Uhr,
in der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld, Elsa-Brändström-Str. 1-3, 33602 Bielefeld, Raum 528.

Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeit finden Sie hier.

Mehr Geld für die Forschung – Informationen zur Antragstellung in HORIZON 2020

Das Netzwerk eu4owl hatte am 12. Februar nach Paderborn eingeladen, um wichtige Informationen für Antragstellerinnen und Antragsteller in HORIZON 2020 weiter zu geben. Schwerpunktthema der Veranstaltung waren die Sozial-, Wirtschafts- und Geisteswissenschaften (SWG). Mehr als 20 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler waren der Einladung gefolgt und ließen sich von der Referentin der Nationalen Kontaktstelle SWG, Franziska Scherer, über bisherige Erfahrungen und kommende Antragsmöglichkeiten informieren. Daneben kamen erfolgreiche Antragsteller, Dr. Kerstin Schmidt-Verkerk und Dr. Mustafa Aksakal von der Universität Bielefeld, zu Wort und gaben interessante Einblicke und praktische Tipps. Im Anschluss gab es die Gelegenheit, eigene Antragsentwürfe mit der Referentin der Nationalen Kontaktstelle im Einzelgespräch prüfen zu lassen. 

Die Arbeitsplattform EU der Hochschulen in OWL – eu4owl – hat sich zum Ziel gesetzt, die Beteiligung am Forschungsrahmenprogramm der EU, HORIZON 2020, aus der Region OWL zu stärken. Die vier Partner-Hochschulen Uni Paderborn, Uni Bielefeld, FH Bielefeld sowie die Hochschule OWL bieten hierzu regelmäßige Informationsveranstaltungen an und beraten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.